KONTAKT

Mit dem Absenden dieses Kontaktformulars erklärst du dich damit einverstanden, dass ich deinen Namen sowie deine E-Mail-Adresse verwenden darf, um dich zu kontaktieren und diese Informationen in meinem E-Mail-Account zu verwalten. Sonstige Nutzungen sind ausgeschlossen.

Saisonale Texte für deine Website

In zwei Monaten ist Weihnachten. Hast du dir schon Gedanken über Weihnachtsgeschenke für deine Kund*innen gemacht? Oder winterliche Dekoration für deine Räumlichkeiten besorgt? Bestimmt! Doch wie sieht es mit deiner Website aus? Welches Klima herrscht dort? Saisonale Texte helfen dir dabei, den gefürchteten Online-Stillstand zu vermeiden und deine Besucher*innen emotional genau in der Situation abzuholen, in der sie sich gerade befinden.



Jahreszeiten sind ein einfacher und wirksamer Anknüpfungspunkt um frischen Wind in die geschäftlichen vier Wände und auf die Social Media Profile zu bringen. In Schaufenstern und Facebook-Posts findet man Blüten, bunte Herbstwälder oder Weihnachtskugeln und weiß daher auch ohne Blick in den Kalender sehr schnell, an welcher Station des Jahres man sich gerade befindet. Besuchst du allerdings ein paar deiner Lieblingswebsites, wirst du dieses Phänomen nur in den seltensten Fällen entdecken. Hast du schonmal darüber nachgedacht dein Angebot übers Jahr verteilt in unterschiedlichen Kontexten zu präsentieren?


Seasonal Storytelling - Mit zeitgemäßen Emotionen fesseln!


Lass uns ein kleines Experiment starten: Stell dir vor, du sitzt gerade mit kalten Füßen und eingekuschelt in eine flauschige Wolldecke auf deinem Sofa und klickst dich durch einen Onlineshop, um deinen Kleiderschrank aufzufüllen. Schon auf der Startseite werden Strickpullover, Stiefel und Schals angepriesen, die dich aufgrund des kalten Herbstwindes draußen vorm Fenster direkt ansprechen.


In der Modebranche sind saisonale Websitegestaltungen ein absolutes Muss: Die Texte der Seite werden dir eine Geschichte erzählen, mit der du dich gerade perfekt identifizieren kannst. Vielleicht ist die Rede von einem romantischen Herbstspaziergang im bunten Blätterwald, für den du sicher einen warmen Parka gebrauchen kannst. Oder du verbringst regnerische Tage einfach mit einer Tasse dampfendem Tee und deinem Lieblingsbuch Zuhause – natürlich nicht ohne Stricksocken aus Biobaumwolle. Und wenn es in der kalten Jahreszeit doch mal schicker zugehen soll, dann ist das kleine Schwarze nicht einfach nur irgendein Partykleid, sondern perfekt geeignet für die nächste Weihnachtsfeier bei Freunden oder im Büro.


Dieser Shop wird dir – selbst wenn nicht jedes Kleidungsstück deinem Geschmack entspricht – ohne Zweifel besser gefallen als die neutrale Ansprache: „Hier findest du deine Lieblingskleider. Klicke dich durch unsere Angebote“. Denn mit saisonalen Texten wird einerseits auf deine aktuelle Nachfrage eingegangen und direkt das passende Produkt dazu gefunden. Andererseits werden deine persönlichen, emotionalen Erinnerungen adressiert (Weihnachtspullover für die ganze Familie oder der Neujahrsspaziergang mit Oma), um dich in eine positive Stimmung zu versetzen: die saisonale Kauflaune.





SEO-Bonus durch saisonale Texte: Mehr Aktivität auf deiner Website


Der Vorteil saisonaler Texte für die Seitenbesucher*innen ist im vorherigen Abschnitt schon deutlich geworden. Doch auch die Suchmaschinen freuen sich über wechselnden Content. Steht eine Website zu lange still, ohne jegliche Neuerungen, rückt sie im Ranking der Suchmaschinen immer weiter nach unten. Daher pflegen viele Unternehmen einen Blog, um ihren Kund*innen und Google, Bing & Co zu zeigen: Wir sind noch da! Wechselst du zusätzlich den Content auf der Willkommen- bzw. Home-Seite, wird automatisch eine weitere Aktivität verzeichnet. Zudem kannst du deine Texte an aktuelle Keywords anpassen. Im Sommer wird seltener nach „schwarzen Handschuhen“ gesucht als im Herbst. Dafür rankt „günstige Bademode“ in den frühen Sommermonaten viel besser als im Dezember.


Für die Suchmaschinenoptimierung spielt auch das Urteil deiner Besucher*innen eine Rolle: Bleiben sie lange auf einer Seite, klicken sich durch verschiedene Kategorien oder lesen Blogposts, ist das immer ein gutes Zeichen. Diese Reaktionen rufst du durch interessanten und passenden Content hervor. Verlinke zum Beispiel auf der Seite mit Herbströcken einen Blogpost zu den Stiefel-Trends dieses Jahres. Oder leite vom festlichen Kleid für die Weihnachtstage zu passendem Schmuck weiter, der sich auch als kleines Geschenk für gute Freunde anpreisen lässt.


Inspiration gefällig? Hier kommen 3 saisonale Textideen für dich


Dass diese Contentmarketing Strategie zielführend ist, haben du und ich sicher schon mehrmals am eigenen Leib bewiesen. Nun ist es an der Zeit umzudenken: Von der Konsument*innen-Seite wechseln wir jetzt zu unserem geschulten Unternehmer*innen-Blick. Wie kannst du deine Zielgruppe mit saisonalen Texten berühren?


Zugegeben, der Bereich Mode ist ein sehr dankbares Beispiel, da die Zusammenhänge zwischen Wetter und Kleidung unübersehbar sind. Doch auch bei Produkten und Dienstleistungen, die sich im Laufe des Jahres nicht verändern, kannst du passende Geschichten und Informationen schaffen. Ich gebe dir drei Beispiele:


1. Kosmetik & Wellness


Bei Massagen und Pflegeprodukten springen die sich ändernden Bedürfnisse deiner Kund*innen geradezu ins Auge: Nicht nur, dass sich besondere Special-Pakete zu allen beliebigen Festen und Anlässen schnüren lassen, auch die sinnliche Sprache kann hier sehr gut eingesetzt werden: Im Frühling oder Sommer kannst du Massagen anbieten, die vitalisierend und belebend wirken, dabei helfen die Frühjahrsmüdigkeit zu überwinden und mit dem Duft von Kirschblüten oder Zitronen die Sinne verwöhnen. Für die Sommermonate steht außerdem der Sonnenschutz im Mittelpunkt: Die Haut deiner Kund*innen sollte mit Feuchtigkeit versorgt werden und Pflegeprodukte enthalten meist Mineral- und Mikrostoffe, die dabei helfen die sommerliche Bräune zu konservieren. So wird die (frisch gewaxte) Haut deiner Kund*innen nicht nur am Pool auf Mallorca, sondern auch nach den Ferien zu Hause noch sommerlich schimmern.


Im Winter steht dann der Aspekt der Gemütlichkeit im Vordergrund: Entspannung, Wärme, Flucht vor tristen Regentagen. Es bieten sich Cremes mit höherem Fettgehalt an, um die Haut vor der Kälte zu schützen. Setze duftende Badezusätze ganz oben auf die Liste und preise zum Beispiel Hot Stone Massagen oder Fango als Winterspecials an. Für die Festtage bietest du außerdem dein glamouröses Feiertags-Make-up an, dessen Lidschattenbox mit weihnachtlichen Farben und leichten Glitzerelementen für einen strahlenden Auftritt neben dem Weihnachtsbaum sorgt.


Diese Infos kannst du zum Beispiel in den Teaser-Text deiner Kategoriebeschreibungen einfließen lassen, oder schon auf der Startseite verwenden, um Emotionen zu wecken und Lust auf Mehr zu machen.


2. Psychologie und (Heilpraktik für) Psychotherapie


Bei Texten zu mentaler Gesundheit gestaltet sich die Verknüpfung zu Jahreszeiten auf den ersten Blick etwas schwieriger. Generell soll hier der Verkaufsaspekt nicht direkt erkennbar werden, denn wenn es um das psychische Wohlergehen unserer Mitmenschen geht, ist Fingerspitzengefühl gefragt. Trotzdem können gerade im medizinischen Bereich ansprechende Texte den Ausschlag geben, ob sich die Seitenbesuch*innen für oder gegen eine Therapie entscheiden.


Es ist also durchaus ratsam, auch hier auf die Leser*innen einzugehen. Der sprichwörtliche „Winterblues“, also depressive Verstimmungen in der dunklen Jahreszeit, betrifft von Oktober bis Februar sicher viele potentielle Patient*innen. Die Festtage stellen zudem für Menschen mit familiären Problemen oder bspw. Sozialphobien eine große Herausforderung dar. Und auch bei Einsamkeit, Trauerfällen oder in der Betreuung von lebensbedrohlich erkrankten Menschen ist diese Zeit besonders schwierig, da in jeglichen Medien und Fußgängerzonen pure Freude und Liebe kommuniziert wird. Übrigens können auch in der psychischen Gesundheitsvorsorge (Achtsamkeitsübungen, Entspannungstechniken, Burn-Out-Prävention) diese Tage vor dem Jahresende zum „Innehalten“, „Rekapitulieren“ und „Vorbereiten auf einen Neuanfang“ genutzt werden.


Im Sommer hingegen kannst du ähnliche Themen mit anderen Schlüsselbegriffen umschreiben. Die Zeit der verliebten Turteltauben im Frühling ist bei Trennungsschmerz oder Verlust des Partners bzw. der Partnerin wahrlich schwer auszuhalten. Menschen, die mit ihrem Selbstbild und ihrem Körper hadern, vermeiden kurze Kleidung mit wenig Stoff und ziehen sich sogar von diversen Freizeitaktivitäten wie Nachmittagen am See oder Schwimmbadbesuchen zurück. Und auch die Depression, die gemeinhin mit dem Winter in Verbindung gebracht wird, ist bei vielen Betroffenen während der warmen Jahreszeiten ebenso akut, da ein Ungleichgewicht zwischen dem traurigen, kalten und düsteren Inneren und der aufblühenden und fröhlichen Umwelt wahrgenommen wird.


Es ist unverzichtbar, diese bestehenden Zusammenhänge sensibel und empathisch anzusprechen. Doch eben diese Fähigkeiten wünscht man sich von seiner*seinem zukünftigen Psychotherapeut*in, weshalb sie durchaus auf der Website präsentiert werden dürfen.


3. Gastronomie


Die Gastronomie ist – im Idealfall – ohnehin ein Saisongeschäft. Wer auf regionale Lebensmittel zurückgreift, wird die Spargel-, Kürbis- und Pfifferlingzeit mit einer großen Schiefertafel vor dem Restaurant anpreisen. Die Oktoberfestkarte wird am Tisch gereicht und schon im August sind die meisten Plätze für betriebliche Weihnachtsfeiern ausgebucht. Die regionale und saisonale Küche hat in den letzten Jahren einen neuen Aufschwung erfahren: Kurze Transportwege und das kulinarische Kennenlernen der eigenen Heimat punkten in den Bereichen der Nachhaltigkeit und emotionaler Bindung. Was die Speisekarte verrät, ist auf der Homepage meist noch nicht zu erahnen. Dort werden eben diese Besonderheiten zwar angepriesen („Wir kochen frisch mit regionalen und saisonalen Zutaten“), doch allein durch dieses Versprechen wird den Gästen wohl kaum das Wasser im Mund zusammenlaufen.


Wie wäre es stattdessen mit einem Bild vom einladenden Biergarten oder der erntefrischen Gemüselieferung vom Bauernhof des Vertrauens? Erzähle von den letzten, warmen Sonnenstrahlen des Tages, die man auf der Terrasse gemütlich beim selbstgebrauten Bier oder den hausgemachten Limonaden genießen kann. Empfehle dazu die Geschmacksträger des Sommers: fruchtiges Wassermelonen-Carpaccio, leichtes Ratatouille nach dem Rezept der Tante aus Südfrankreich oder frische Salate mit den ersten Sommertomaten vom Marktplatz um die Ecke. Denke auch an die Gartenkräuter, die in der Küche frisch vom Stock geerntet werden und ihren mediterranen Duft verströmen. Und nicht zu vergessen: das selbstgemachte Schokoeis, das Groß und Klein als Abschluss eines leckeren Menüs abkühlt.


Im Winter lockt dein alter Kachelofen in den gemütlichen Innenraum. Draußen rieselt der Schnee, während zum Essen das Kerzenlicht flackert. Gerichte mit Zimt und Nelken stimmen auf Weihnachten ein und deine Speisekarte enthält eine Hommage an Omas Braten oder das traditionelle Festessen deiner Familie? Diese Infos sollten aus deinem Kopf unbedingt auch auf deine Website wandern. Denn Besucher*innen haben eine Menge Fantasie, die nur geweckt werden muss, um ihren Appetit anzuregen!


Jetzt bist du an der Reihe!


Überlege dir, wie viele verschiedene Texte du für deine Seite benötigst: Schreibst du vier verschiedene Willkommens-Texte für Frühling, Sommer, Herbst und Winter mit einem optionalen Absatz für bspw. Valentinstag, Ostern, Mutter- und Vatertag sowie Weihnachten? Oder belässt du es bei einem Text für die warme und einem für die kalte Jahreszeit? Welcher Weg passt am besten zu dir und deinem Unternehmen?


Wenn du Unterstützung bei saisonalen Texten für deine Branche und dein Angebot im Speziellen suchst, schreibe mir gerne eine Nachricht über das Kontaktformular am Ende der Seite. Ich freue mich auf deine Anfrage!